AIFs - Alternative Investment Fonds

Ein alternativer Investmentfonds (AIF) ist ein Unternehmen oder eine andere Art von kollektiver Kapitalanlage, bei dem Geld von einer Reihe von Anlegern aufgebracht wird, um diese gemäß einer definierten Anlagepolitik anzulegen. AIFs können z.B. Hedgefonds, Fonds für private Schuldtitel, private Kreditfonds, Private Equity-Fonds und andere sein.

AIF werden in der Regel nur an professionelle Kunden vertrieben. Wenn ein AIF an nicht professionelle Kunden vermarktet wird, muss der Verwalter eines alternativen Investmentfonds (AIFM) in der Regel über eine nationale Zulassung gemäß der Richtlinie für AIFM – Verwalter alternativer Investmentfonds oder eine ähnliche, in einem anderen Mitgliedstaat erteilte Zulassung verfügen EWR-Staat.

Quelle: BVAI - Germany.

AIFMD und Fond-Verkauf in der EU

Die Richtlinie über Alternative Investment Fund Managers (AIFMD) wurde 2013 von der EU eingeführt. Ziel der Richtlinie ist es, die Bereitstellung von Fondsverwaltungsdiensten sowie die Fondsverwaltung durch Fondmanager für alternative Investmentfonds für alle EU-Mitgliedstaaten gleichermassen zu regeln .

In diesem Zusammenhang wurden auch Vorschriften für die Vermarktung von AIF in der Europäischen Union eingeführt. Als Mitglied der EU hat Malta die AIFM-Richtlinie, die seit mehr als drei Jahren Bestandteil des maltesischen Rechts ist, vollständig umgesetzt und umgesetzt.

Die AIFM-Richtlinie beschränkt die Möglichkeit für Fondsmanager mit Sitz außerhalb der EU, die von ihnen verwalteten Fonds an professionelle Anleger in der EU zu vermarkten. Das beste Szenario für einen Fondsmanager, der von dem in der Richtlinie vorgesehenen Pass profitieren kann, ist die Errichtung einer Fondsverwaltungsgesellschaft (AIFM) in einem EU-Mitgliedstaat und der Domizil des Fonds (AIF) in demselben oder einem anderen EU-Mitgliedstaat. Dies würde den EU-AIFM mit einem vollständigen Pass ausstatten und es diesem Verwalter ermöglichen, den AIF uneingeschränkt an professionelle Anleger in der EU zu vermarkten.

In einigen Fällen möchte ein EU-AIFM den Fonds aus irgendeinem Grund außerhalb der EU einrichten. In solchen Fällen kann ein solcher Fonds in der EU immer noch im Rahmen einer Privatplatzierung und gemäß den nationalen Vorschriften für die Privatplatzierung in jedem einzelnen Mitgliedstaat vermarktet werden. Dies ist nicht ideal, da die NPPRs von einem Mitgliedstaat zum anderen stark variieren können.

Quelle: FinanceMalta

Strukturierung eines Alternativen Investor Fonds

Jeder rechtliche Rahmen erlaubt die Einrichtung von AIF unter Verwendung verschiedener Rechtsformen, die jeweils Merkmale aufweisen, die für bestimmte Bedürfnisse geeignet sind. Ein AIF kann wie folgt eingerichtet werden:

  1. Eine Kommanditgesellschaft oder Kommanditgesellschaft;
  2. Ein Unit Trust, der aus einem Trust-Vertrag zwischen einer Verwaltungsgesellschaft und einem Treuhänder besteht;
  3. Ein Investmentfonds;
  4. Eine Investmentgesellschaft mit variablem Grundkapital („SICAV“);
  5. Eine Investmentgesellschaft mit festem Grundkapital (“INVCO”).
  6. SICAVs können auch als Dachfonds gegründet werden.

Bevorzugte Jurisdiktionen für Fonds

Jeder Jurisdiktion hat Vor- und Nachteile sowie eigene nationale Merkmale, die für bestimmte Bedürfnisse geeignet sind. Einen ordnungspolitischen Rahmen bietet jedoch die EU-Richtlinie AIFM 2011/2013. Wir bieten daher eine engagierte Beratung zur Aufsetzung von Fonds-Strukturen in

  1. Luxemburg;
  2. Liechtenstein;
  3. Schweiz;
  4. Malta;
  5. Zypern.

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